ZeitZeichen Stralsund 2024

Die Daten wurden dem Verein freundlicherweise von dem Historiker Herrn Dr. Andreas Neumerkel zur Verfügung gestellt. 
Er ist Mitarbeiter im Stralsunder Stadtarchiv und Verfasser vieler Publikationen zur Stralsunder Stadtgeschichte

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 50 Jahren (1974)

  • 3. Januar Einweihung der 4. POS in Knieper West, ab 7. Mai POS „Otto Grotewohl“


  • 1. April Eröffnung eines „Exquisit-Geschäfts“ in der Ossenreyerstraße 25/26


  • 25. April Eröffnung eines Salons der PGH „Meisterwelle“ an der Johannes-R.-Becher-Straße


  • 8. Mai Enthüllung eines Lenin-Büste im Löwenschen Saal


  • 29. Juni Aufstieg von Vorwärts Stralsund in die Oberliga


  • 20. Juli Eröffnung der Kaninchenbar, Apollonienmarkt 16


  • 4. Oktober Einweihung des Springbrunnens in der Brunnenaue

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor  75 Jahren (1949)

  • Gründung der BSG Lok


  • Eröffnung des Gorki-Gartens


  • 13. Mai Komponist Georg Meißner verstorben


  • 24. Juli Erstes Motorradrennen der Ostzone in Stralsund


  • 7. November Stapellauf des ersten Loggers der Volkswerft

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 100 Jahren (1924)

  • Fertigstellung des ersten Erweiterungsbaus am Postgebäude


  • Eröffnung „Trocadero“ am Katharinenberg


  • 6. Mai 1924 Ernennung von Dr. Carl Heydemann zu Ersten Bürgermeister


  • 13. September Eröffnung des Provinzialmuseums im Katharinenkloster


  • 16. November Gründung der Gartensparte „Stadtkoppel“


  • 6. Dezember Ernennung des ehemaligen Oberbürgermeisters Ernst August Friedrich Gronow zum Ehrenbürger

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 125 Jahren (1899)

Verkauf der Hauptwache an die Stadt

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 150 Jahren (1874)

  • Abbruch des Fährtores


  • Bau des Hauses Fährstraße 14/15


  • Bau des ersten massiven Hauses auf den Hafeninseln, Neue Badenstraße 4


  • September Konstituierung des Kriegervereins


  • 1. April Maler Wilhelm Brücke verstorben


  • 1. Oktober Garnisonslazarett am Neuen Markt übergeben


  • 15. Oktober Tierfotografin Käthe Hecht geboren

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 175 Jahren (1849)

Gründung des Kreisgerichts

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 200 Jahren (1824)

1. Mai Ankunft des ersten Dampfschiffes in Stralsund, schwedischer Raddampfer „Constitutionen“

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 225 Jahren (1799)

25. April Historiker Ernst Heinrich Zober in Königsberg geboren

 

ZeitZeichen Stralsund 

Vor 250 Jahren (1774)

28. April Bürgermeister Martin August von Essen verstorben

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 275 Jahren (1748)

24. Mai 1748 Mediziner, Botaniker und Chemiker Christian Ehrenfried von Weigel in Stralsund geboren

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 325 Jahren (1699)

29. Oktober Magister Johann Baudewien verstorben 

Legende von der Tradition

Jahrhunderte alter Weihnachtsmarkt - Wer hat's erfunden?

von Dr. Andreas Neumerkel 

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am  24. Dezember 2023. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.

Weihnachtskarte mit Kütertor,  um 1935. Im Besitz von Doris Sobottka

Stralsund besaß einen Gorki-Garten 

von Dr. Andreas Neumerkel 


Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am  17. Dezember 2023. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.

Sicherlich kennen noch viele Stralsunder den „Gorki-Garten“. Dieser befand sich hinter dem Haus Sarnowstraße 8. Heute wird der Bereich als Parkplatz genutzt. Die Villa Sarnowstraße 8 errichtete im Jahre 1874 Dr. Ludwig Tiedemann. Er ließ gleichzeitig an der Grenze zum Strelasund „ein kleines Gebäude mit Veranda“, das wie eine Burg aussah, erbauen. 1896 erhielt die Villa einen Anbau mit dem für das Gebäude charakteristischen Turm. 1948 zog die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische-Freundschaft in das Haus, das fortan „Gorki-Haus“ genannt wurde. Gleichzeitig wurde im Kellerbereich eine Gaststätte eröffnet. Am 7. Mai 1949 erschien in der „Landes-Zeitung“ ein Beitrag unter der Überschrift „Stralsund erhält eine Freilichtbühne“. Eine Freilichtbühne sollte also entstehen, und zwar im Gartenbereich der Sarnowstraße 8. Die Redaktion berichtete u. a.: „Vorn, an der künstlichen Ruine, die die Spaziergänger auch vom Thälmannufer aus wahrnehmen können, ist man mit Aufräumungs- und Planierungsarbeiten beschäftigt. Hier soll eine breite Bühne mit einem vertieften Orchesterraum entstehen. Die Ruine, Buschgruppen und eine bereits vorhanden Treppe bilden eine reizvolle Kulisse. Gleich hinter der Ruine ist noch genügend Raum für eine Baracke, in der sich die Künstler umkleiden können. Ein Zuschauerraum für allein 500 Besucher war geplant, der sich in sanfter Steigung gegen den Restaurationsplatz des Gorkihauses erhebt.“ Ende Juni des Jahres sollte alles fertig sein. Am 8. Mai 1952 wurde in der Sarnowstraße 8 das „Haus der Freundschaft. Kulturhaus der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ feierlich mit einer Festveranstaltung eröffnet. „Die Vermittlung des kostbaren Kulturgutes der Sowjetunion, der Volksdemokratien“ und die „Pflege des klassischen Kulturerbes Deutschlands“ gehörten zu den Aufgaben der neuen Kultureinrichtung. Viele Veranstaltungen, die mit Ausnahme von Konzerten kostenlos waren, fanden im „Gorki-Garten“ statt. Davon zeugen Plakate, die sich im Stadtarchiv befinden. Im Jahre 1961 verschwanden die Bühne, der Orchestergraben, die Zuschauerränge und auch die Burgruine. Stralsund besaß ja nun am Knieperdamm eine neue, weitaus größere Freilichtbühne. Hinter der Sarnowstraße 8 entstand nunmehr ein Gartenlokal, das weiterhin „Gorki-Garten“ hieß.                                                                                                                           

»Historisches Stralsund 2024«
Auch für 2024 hat das Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund seine umfangreiche Postkarten- und Fotosammlung geöffnet. Dreizehn Aufnahmen aus den Jahren 1860er- bis 1930er-Jahren offenbaren Blickwinkel der historischen Altstadt, die zum Teil heute nicht mehr existieren. Aber auch Innenansichten aus beiden Logenhäusern der Stadt und der Buchhandlung »Zemsch« am Alten Markt sind im Kalender vertreten. Das Deckblatt zeigt die Filterstraße mit Blick auf die Nikolaikirche um 1930. Die Texte verfasste Dr. Andreas Neumerkel (Stadtarchiv Stralsund). Der Kalender (ISBN 978-3-95872-054-1) ist im Druck- und Verlagshaus Kruse erschienen und kostet 15,00 €. Er kann über den örtlichen Buchhandel und bei Digitaldruck Kruse in der Frankenstraße erworben werden.

Stralsund erhielt vor 70 Jahren eine Stalinstraße.

von Dr. Andreas Neumerkel


Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 12. November 2023. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Stalin in Ostdeutschland und der späteren DDR überall präsent. In fast jedem größeren Ort gab es eine Straße oder einen Platz mit dem Namen des Generalissimus. Den Anfang machten 1945 u. a. Bad Freienwalde, Radebeul und Rostock. In der Seestadt wurde übrigens die Kröpeliner Straße in Stalinstraße umbenannt. Berlin besaß ab Ende 1949 eine Stalinallee (heute Karl-Marx-Allee). 1953 folgte dann die alte Hansestadt Stralsund. Der Tod von Stalin am 5. März 1953 war in der Stadt am Strelasund nicht der Anlass zur Umbenennung einer Straße in Stalinstraße, denn schon 1952 gab es diesbezügliche Ambitionen. Im Protokoll der Ratssitzung vom 23. Oktober 1952 finden sich u. a. folgende Sätze: „Es war vorgesehen, den südlichen Teil des C. Heydemann Ringes als Wilhelm Pieckstr. umzubenennen, dann sollte aber die Heilgeiststr. zur W. Pieckstr. werden. Es wird deshalb der Vorschlag gemacht, evtl. den südl. Teil des Carl Heydemann Ringes in Stalinstraße umzubenennen.“ Die Initiative zur Umbenennung einer Straße in Stalinstraße ging nicht vom Rat, sondern von der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische-Freundschaft aus. Der Wirtschaftsausschuss befasste sich in seiner Sitzung am 29. Oktober 1952 mit dieser Angelegenheit. Die Mitglieder beschlossen nunmehr einstimmig, die Straßen Frankenkronwerk und Frankendamm in Stalinstraße umzubenennen. Der Teil der Heilgeiststraße vom Fischmarkt bis zur Ossenreyerstraße sollte die Wilhelm-Pieck-Straße werden. Es dauerte aber noch über ein Jahr, bis Stralsund eine Stalinstraße hatte. Als würdiger Anlass für die Umbenennung wurde der 36. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution auserkoren. Der Rat rief die Stralsunder zu einer Kundgebung auf, die am 7. November 1953 vor dem Gebäude der Energieverteilung am Frankendamm stattfand. Tausende sollen dem Aufruf gefolgt sein. In der Ostsee-Zeitung vom 9. November 1953 war dann zu lesen: „Sie stimmten begeistert dem Beschluß der Stadtverordneten, der in der Festsitzung zu Ehren der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution am Nachmittag des gleichen Tages gefaßt wurde, zu und von dem 1. Kreissekretär der SED, Genossen Hoffmann, der harrenden Menge bekanntgegeben wurde, den Frankendamm in J.-W.-Stalin-Straße umzubenennen.“ Der Redakteur nahm es damals nicht so genau. Umbenannt wurden die Straßen Frankenkronwerk und Frankendamm. Die Straße Frankenkronwerk reichte damals von der Wasserstraße bis zum Schlachthof, Höhe Wulflamufer. Erst dann begann der Frankendamm. Ebenfalls am 7. November 1953 erhielt der Frankensportplatz den Namen „Stadion der Freundschaft“. Am 16. November 1961 beschloss die Stadtverordnetenversammlung, die Stalinstraße mit sofortiger Wirkung in Frankendamm umzubenennen. Die Straße Frankenkronwerk führte man nicht wieder ein. Aus dem gesamten Carl-Heydemann-Ring wurde bekanntlich die Wilhelm-Pieck-Allee, und zwar am 3. Januar 1969. 

150 Jahre Stabenow – eine Erfolgsgeschichte

von Dr. Andreas Neumerkel 


Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 22. Oktober 2023. Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.

Adolf Stabenow, Gründer der Firma

Fast jeder Stralsunder kennt das traditionsreiche Geschäft Stabenow in der oberen Badenstraße. Es hat die Täler Inflation, Zweiter Weltkrieg und Zwangsverstaatlichung erfolgreich durchschritten und gehört zur Geschichte der alten Hansestadt. Jetzt gilt es etwas zu feiern, denn am 23. Oktober wird das Familienunternehmen sage und schreibe 150 Jahre alt. Stabenow ist damit die viertälteste Firma, die in der Stadt am Strelasund noch besteht. 

Gegründet wurde sie an besagtem Tag des Jahres 1873 in der Wasserstraße 59. Eine entsprechende Anzeige erschien in der „Stralsundischen Zeitung“ vom 24. Oktober 1873. Diese lautete wie folgt: „Stralsund, den 23. October 1873. P. P. Mit Gegenwärtigem die ergebene Anzeige, dass ich unter der Firma Adolf Stabenow, Wasserstraße Nr. 59, mich als Goldarbeiter etablirt und ein reichhaltiges Lager von Gold-, Silber- und Chinasilber-Waaren eingerichtet habe. Indem ich bitte mich mit vielen Aufträgen zu beehren, verspreche ich, bemüht zu sein, stets reell und billig zu bedienen. Hochachtungsvoll Adolf Stabenow, Goldarbeiter.“ Jener Adolf Friedrich Engelhard Stabenow war der erste Juwelier in der Familie, denn seine Vorfahren betätigten sich durchweg als Schuhmacher.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

Geschäft nach 1930

Nach dem Ableben von Adolf Stabenow im Jahre 1887 führte die Ehefrau Caroline Friederike Christiane geb. Winter das Geschäft weiter. Sie verstarb am 26. Februar 1900. Nunmehr übernahm Sohn Carl Wilhelm Philipp Stabenow die Geschicke des Geschäfts. Mit ihm begann eine Zeit, in der die Firma expandierte und zu einer der bekanntesten und renommiertesten in der Branche wurde. 1905 erwarb Carl Stabenow das Geschäft von R. Sommer in der Heilgeiststraße 75. Hinzu kam ebenfalls eine Filiale in Putbus an der Alleestraße. 1908 kaufte Carl Stabenow das Haus Badenstraße 2, wo sich bis ein Jahr zuvor das Geschäft des Juweliers und Hoflieferanten Heinrich Ahrens befand. Das Geschäft in der Heilgeiststraße wurde noch bis 1913 weitergeführt. Nach dem Ersten Weltkrieg ging es weiter bergauf. 1919 erwarb Carl Stabenow das Goldwaren Geschäft von A. Dettmann in der Ossenreyerstraße 47 und führte dieses bis 1928 als Filiale weiter. In dieser Zeit begann Stabenow mit der Anfertigung der Nachbildungen des legendären Hiddenseer Goldschmucks. Nach der Auflösung der Niederlassungen in der Ossenreyerstraße und in Putbus wurde im Jahre 1930 das benachbarte Hausgrundstück Badenstraße 1 angekauft. Sofort begannen Bauarbeiten, wobei es hauptsächlich darum ging, die Läden in den Erdgeschossen der beiden Häuser zu vereinigen. Es entstand ein großzügiger, sehr schöner Verkaufsraum. Hinzu kamen große Schaufenster mit ansehnlichen neogotischen Holzrahmen. 

Bomben, die am 6. Oktober 1944 auf die Stadt fielen, zerstörten Teile der Werkstatt und des Ladens. Nach dem Wiederaufbau konnte der Laden erst m 7. Juni 1947 wieder eröffnet werden, da er bis zu dieser Zeit beschlagnahmt war. Nach dem Tod von Carl Stabenow im Jahre 1955 führten dessen Söhne Gerd und Werner die Firma weiter. Ihnen folgten 1972 Claus und Rainer Stabenow, die aber nur kurze Zeit später die Zwangsverstaatlichung und die Übergabe des Betriebes an die HO hinnehmen mussten. Seit 1973 stand deshalb über den Schaufenstern „HO Juwelier“. Unterteilt war jetzt die einstige Firma in „HO Juwelier“ und „HO Goldschmiede“. Noch mit der Wende stellten die Urenkel des Firmengründers den Antrag auf Reprivatisierung. Seit dem 1. Oktober 1990 befindet sich das weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Unternehmen wieder in den Händen der Familie. In den Jahren 1998/99 erfolgte auf der Grundlage von Plänen des Architekten Klaus Mittelbach eine umfangreiche Sanierung der beiden Häuser. In deren Ergebnis stand die Schaffung von acht Wohnungen, eine Vergrößerung des Ladens und eine Neugliederung der Fassade. Seit 2016 leitet Oliver Stabenow, Sohn von Claus Stabenow, als Geschäftsführer erfolgreich den Familienbetrieb in 5. Generation. Die „alten“ Meister Claus und Rainer haben aber ihre Hände noch nicht in den Schoß gelegt.

A. Neumerkel


Genealogisches

Die Nachkommen von Carl Heinrich Pogge

von Norbert Gschweng
Mitglied im Pommerschen Greif e.V.
Verein für pommersche Familien- und Ortsgeschichte

Hier erfahren Sie mehr über den Stralsunder Arzt Carl Friedrich Pogge

Der Arzt gilt als Begründer der modernen Bakteriologie in Stralsund und hat sich für die allgemeine Gesundheitspflege in der Stadt und in der Umgebung sehr verdient gemacht. An diesen zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Mediziner hat Regina Nehmzow in einem Artikel in der Zeitschrift Pommern ("Ein Stralsunder Arzt war Schüler Robert Kochs", Pommern Zeitschrift für Kultur und Geschichte, Heft 2/2000, Seite 40- 41) erinnert. C.F. Pogge wurde am 3. September 1839 in Greifswald als Sohn des Kaufmannes Carl Friedrich Pogge und Carolina Louise Spalding geboren. Nach dem Studium der Medizin, legte er 1862 in Berlin das Staatsexamen ab und promovierte zum Doktor der Medizin und Chirurgie. 1865 erhielt er in Berlin die Approbation als „praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer“ und ließ sich im Frühjahr 1867 in Stralsund als praktischer Arzt nieder. C.F. Pogge war viele Jahre lang der einzige Arzt in Stralsund, der sich ernsthaft mit Infektionskrankheiten wie Typhus beschäftigt hatte, die zu diesem Zeitpunkt in ganz Deutschland als „morbus sudensis (stralsundische Erkrankung) bezeichnet wurde. Ursächlich für die damals ungewöhnlich hohe Sterblichkeitsrate war vorrangig die unzureichende Trinkwasserversorgung Stralsunds. Zusammen mit dem damaligen Stadtbaumeister Ernst von Haselberg setzte sich der C.F. Pogge für die Schaffung einwandfreier Trinkwasserverhältnisse ein. Im Stralsunder Stadtarchiv wird neben seinem Nachlaß das Original seiner wissenschaftliche Arbeit über die „hygienischen Verhältnisse der Stadt Stralsund“ verwahrt. Über viele Jahre war er Mitglied der städtischen „Sanitäts-Commission zur Verhütung und Beschränkung ansteckender Krankheiten“. In dem Artikel von Regina Nehmzow erfahren Sie mehr über das verdienstvolle Wirken des am 19. Juni 1906 verstorbenen Stralsunder Arztes, der noch kurz vor seinem Tod mit dem Titel eines "Geheimen Medizinalrathes mit Patent" geehrt worden war. 

Dreimastschoner "Philipp Weyergang" 

Vor kurzem erreichte den Geschichtsverein eine Anfrage von Herrn Werner Stolzenburg zu dem Bruder seiner Urgroßmutter, Paul Michel. Er fuhr als Halbmann auf dem Dreimastschoner "Philipp Weyergang" unter Capt. Brandenburg (Memel, Port Elizabeth, Rio de Janeiro, Marseille, 1878/179) und 1880 auf dem (Auswanderer-) Dampfschiff Suevia, ab 1881 als Matrose auf dem Kanonenboot SMS Wolf zur See. Der im März 1885 in Westindien gestrandete Dreimastschoner trug den Namen der bekannten Stralsunder Kaufmannsfamilie. Mehr zur Geschichte der Familie Weyergang und des in der Wasserstrasse 72 befindlichen ehemaligen Kaufhauses erfahren Sie in dem im Verlag Mückenschwein erschienen Buch von Willi Frankenstein und Ralf Titze "Die Familie Weyergang". Das heutige Wohnhaus erinnert mit dem der dort befindlichen Firmennamen "Philipp Weyergang Sohn" an das ehemals renommierte Kaufhaus. Korrespondenzreeder (d.h. Verwalter von Schiff und Fracht) des Dreimastschoners war Gustav Siewert. Er war der Schwiegersohn von Johann Daniel Philipp Weyergang (15. August 1790 - 12. November 1862). In dem Besitz von Herrn Stolzenburg befinden sich insgesamt sieben Briefe aus dieser Zeit. Dank des freundlicherweise erteilten Einverständnisses dürfen wir Auszüge aus den Briefe auf der Homepage veröffentlichen. Herr Stolzenburg möchte mehre über den Dreimastschoner und aus dem Leben seines Vorverfahren erfahren. Haben Sie weitere Informationen über den Dreimastschoner und/oder Paul Michel, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir werden diese dann an Herrn Stolzenburg weiterleiten.

Eine Erinnerung 

von  Jürgen Blümel 

Gewichtheber Helmut Losch (1947 - 2005)

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 9. Oktober 2022. 
Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage. 

Gewichtheber Andreas Behm (1962 - 2021)

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 27. November 2022. 
Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage. 

Gewichtheber Jürgen Heuser 

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 12. März 2023. 
Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage. 

Die Sturmflut im November 1872

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 6. und 13. November 2022. 
Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage. 

Jürgen Blümel erinnert an eine für den Stralsunder Hafen verheerende Sturmflut in der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872. Das Bild "Sturmfluth und Feuersbrunst im Hafen von Stralsund am 13. November 1872" , das mit freundlicher Erlaubnis des Stralsunder Stadtarchivs  abgebildet werden darf, stammt von dem Maler Alfred Hindorf (1824-1892). Er war ab 1866 als Ingenieuroffizier in Stralsund tätig. 

Der Heimatforscher Otto Fock

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag am 23. Oktober 2022. 
Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage. 


 Die „Stralsundische Zeitung“ vom 26. Oktober 1872 veröffentlicht unter „Lokales und Provinzielles“ nachstehenden Text: „Gestern Abend starb hier unser um die heimische Geschichte hochverdiente Mitbürger Dr. Otto Fock nach langen und schweren Leiden, von denen er noch im letzten Sommer vergeblich Linderung im Bade Oynhausen suchte. Die pommersche Geschichte erleidet durch diesen Tod einen schweren Verlust. Erfahren Sie mehr über den promovierten Theologen und Heimatforscher Otto Fock, an den Jürgen Blümel in seiner lesenswerten Publikation zu Recht erinnert. 

„Mein kleiner grüner Kaktus“ kam später…

Persönlichkeiten am Stralsunder Theater

von Jürgen Blümel

Erstveröffentlichung im Stralsunder Blitz am Sonntag, Ausgabe 11. September 2022. 
Wir danken dem Autor, dem Verlag und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.

Das Stralsunder Theater hatte und hat durchaus seine Berechtigung als „Sprungbrett“ für vielbeachtete Karrieren. Eduard von Winterstein (1871 - 1961), immerhin der berühmteste „Nathan der Weise“ der DDR, lernte u.a. im alten Schauspielhaus am Alten Markt das Laufen. Als er dann nicht so laufen wollte, wie er vertraglich sollte, war es vorbei mit seiner Stralsunder Karriere und er lief zum Bahnhof um – abzureisen. 

Anders hingegen die Karriere von Ludwig Körner (1890 - 1968), der erst als Kaufmann tätig ist, sich dann aber der Schauspielerei verschreibt und 1917 / 1918 am neuen Stralsunder Stadttheater engagiert wird. Dort glänzt er in mehr als 14 Vorstellungen als Sultan Saladin in Lessings „Nathan der Weise“. Eigentlich nichts außergewöhnliches für einen begabten Schauspieler, fast schon eine Traumrolle und einer großen Bühnenkarriere dienlich. Doch Körner geht einen politischen Weg, wird nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten „Förderndes Mitglied SS“ und 1935 Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, er wird Sonderbeauftragter für Sozialfragen des Präsidenten der Reichskulturkammer, Stellv. Geschäftsführer der Reichstheaterkammer und 1938 Mitglied der NSDAP. Er wird Lessings „Nathan der Weise“ in Deutschland verbieten, das gehört zu den „Wandlungen“ dieses Theatermannes. Seine politische Karriere ist jedoch beendet, als er 1943 aus der NSDAP ausgeschlossen wird. Ob dort personelle oder finanzielle Gründe eine Rolle spielten, ist strittig. 

Dann wäre da noch ein Roman Cycowski (1901 - 1998), der Fabrikantensohn jüdischer Eltern aus Lodz, beginnt seine Karriere 1920 mit einem illegalen Grenzübertritt, mittels Ausweis eines bereits verstorbenen Cousins. Im oberschlesischen Beuthen (Bytom) beginnt er eine kaufmännische Tätigkeit. Er  wird dort auch zu einem gefragten Chorsänger, was ihn ermutigt, in den kommenden Monaten auch in Zoppot (Sopot), Danzig und Stralsund in ein Theaterengagement zu treten. Er nennt sich jetzt Ernst Mühlstein, weil ein deutscher Name in diesen inflationären Zeiten mehr Sicherheit bietet. Zur Miete wohnt er in Stralsund bei Dr. Dummrath am Alten Markt und bildet sich bei Kammersänger Eppert gesanglich weiter. Das ist notwendig, denn seine Aufgabe als lyrischer Opernbariton, so seine Aufgabengebiet, verlangt etwas mehr, als nur Chorarbeit. Hat er bereits an der Waldoper in Zoppot Partien in „Dreimäderlhaus“ von Heinrich Berté und „Die Fledermaus“ von Johann Strauß gesungen, so wird er in diesen Operetten auch in Stralsund glänzen. Aufführungen, die sich einer hohen Gunst des Stralsunder Publikums erfreuten und in einigen Fällen sogar Sondervorstellungen einforderten. Nach einem Jahr zieht Mühlstein weiter an das Sommertheater von Bad Oeyenhausen und als Bariton nach Guben, wo er für das Opernfach engagiert wird. Das Jahresende 1926 sieht ihn in Berlin, als Sänger in Stummfilmdarbietungen...Vielseitigkeit wird sein Glück, denn dabei trifft er auf Gleichgesinnte, die, wie er, der Musik frönen und dem Elend der Inflation entgehen wollen, als da wären: Robert Biberti, Erich Collin, Erwin Bootz, Ari Leschnikoff und Harry Frommermann , zusammen werden sie die COMEDIAN HARMONISTS. 

Interessantes, wenig bekanntes 

zur Geschichte der Hansestadt Stralsund 

von Dr. Andreas Neumerkel

  

Erster Logger lief im November 1949 vom Band

Allgemein wird der 15. Juni 1948 als Gründungstag der Volkswerft angesehen. Wenn man es genau nimmt, so kann man eigentlich nicht von einer Gründung der Volkswerft sprechen. Denn schon vor 1945 existierte am südöstlichen Stadtrand eine Werft, die aber nicht mit den späteren Dimensionen der Volkswerft vergleichbar ist. Erfahren Sie mehr über die Gründungsgeschichte der Volkswerft in dem von Dr. Andreas Neumerkel verfassten Artikel, welcher am Donnerstag, 15. Juni 2023 in der Ostseezeitung erschienen ist. 

  

Menschenströme zog es einst nach "Sibirien". Geschichte eines Hauses an der Sundpromenade in Stralsund.

Zu Kaisers Zeiten ein Gartenlokal mit Kegelbahn und deutscher Bierseligkeit, in der Weimarer Republik ein Gewerkschaftshaus mit großen Festen und auch kämpferischen Veranstaltungen, im Dritten Reich ein "Haus der Deutschen Arbeit" mit noch größeren Kampfveranstaltungen und nach 1945 wieder ein Gewerkschaftshaus mit etwas heruntergekommener Gaststätte und nicht weniger Kampfveranstaltungen. Kein Gebäude spiegelt die wechselvolle Geschichte Stralsunds wider wie das noch allgemein als Klubhaus "Ernst Thälmann" bekannte Gebäude an der Sundpromenade. Mehr über das nach der Wende abgerissene Haus erfahren Sie in dem Heft 1/2019 der vom Heimatverband M-V e.V. herausgegebenen Reihe "Stier & Greif" in dem von Dr. Andreas Neumerkel verfassten Artikel  (Seiten 14 bis 19). 

  Hermann-Burmeister—Straße

Am 26. August 1964 erfolgte die feierliche Grundstein—
Iegung für den ersten Wohnblock im zukünftigen neuen
Stadtgebiet Knieper West.

 Anmerkungen zu der neuen Gasse 

»In der Bucht« in Stralsund 

 Erster Logger lief 1949 vom Band

von Dr. Andreas Neumerkel. 
Erstabdruck in  Mietermagazin WGA Stralsund, August 2022 

 

Nachrichtenarchiv

ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund 2023

Die Daten wurden dem Verein freundlicherweise von dem Historiker Herrn Dr. Andreas Neumerkel zur Verfügung gestellt. 
Er ist Mitarbeiter im Stralsunder Stadtarchiv und Verfasser vieler Publikationen zur Stralsunder Stadtgeschichte

ZeitZeichen Stralsund

 


ZeitZeichen Stralsund

 vor 50 Jahren  (1973)

  • 27. Januar 1973 Übergabe 5. Kombination Kinderkrippe, Kindergarten an der Arnold-Zweig-Straße 


  • 06. Februar 1973 Eröffnung einer Kleinverkaufshalle an der Arnold-Zeig-Straße 


  • 05. März 1973 Übergabe der 3. POS in Knieper West (POS „Hermann Matern“, nach der Wende Herder-Gymnasium, heute Grundschule „Karsten Sarnow“) 
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 75 Jahren (1948)

  • 07. Juni 1948 Befehl der SMAD zu „Einrichtung von Werften“ in Stralsund, Wolgast und Damgarten


  • 15. Juni 1948 Umbenennung der einstigen Ingenieurbau GmbH in Volkswerft


  • 27. September 1948 Gründung der BSG Motor Stralsund


  • November 1948 – Gründung der BSG Aufbau
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 100 Jahren (1923)

  • 22. Juli 1923 Einweihung eines Gedenksteins auf der Küterbastion für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen des 42. Regiments


  • 15. Juli 1923 Gründung des erste Stralsunder Kleingartenvereins. Der Kleingartenverein "An den Bleichen" existiert noch heute. 
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 125 Jahren (1898)

  • 30. Januar 1898 Oberbürgermeister Carl Friedrich Tamms gestorben


  • 03. März 1898 Kartograf Berthold Carlberg in Stralsund geboren


  • 04. August 1898 Malerin Edith Dettmann in Stralsund geboren


  • 03. Oktober 1898 Bürgermeister Arnold Friedrich Otto Brandenburg gestorben
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 150 Jahren (1873)

  • 10. April 1873 Malerin Hedwig Freese in Stralsund geboren


  • 18. April 1873 Malerin Katharina Bamberg in Stralsund geboren


  • 30. Mai 1873 Stralsund wird zur „eingehenden Festung“ erklärt


  • 07. Juli 1873 Beginn der Beseitigung des Walles vor dem Tribseer Tor


  • 5. September 1873 Stralsund bekommt die Kreisfreiheit


  • 08. Oktober 1873 Gründung des Bienenzuchtvereins für Stralsund und Umgebung, heute Imkerverein

  • 20. Oktober 1873 Adolf Stabenow eröffnet ein „Gold-, Silber- und Chinasilber-Waarengeschäft“ in der Wasserstraße 59


  • 29. November 1873 Gewandhausaltermann Andreas Theodor Kruse gestorben
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 175 Jahren (1848)

  • 01. April 1848 Komponist Georg Riemenschneider in Stralsund geboren


  • 12. April 1848 Admiral Wilhelm Büchsel in Stralsund geboren


  • 10. August 1848 Stapellauf des Kanonenbootes „Strelasund“
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund 

Vor 250 Jahren (1773)

  •  24. April 1773 Dichter und Mitbegründer der Wochenzeitschrift „Sundine“ Karl Gottlieb Lappe in Wusterhusen geboren


  • 17. Mai 1773 Syndikus und Bürgermeister Ehrenfried Christian Charisius in Wismar gestorben
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 275 Jahren (1748)

  • 24. Mai 1748 Mediziner, Botaniker und Chemiker Christian Ehrenfried von Weigel in Stralsund geboren
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Vor 375 Jahren (1648)

  • 24. Oktober 1648 Stralsund gehört de jure zum Königreich Schweden 

Wallensteintage vom 20.-23. Juli 2023 – 
Historischer Bezug zum heutigen Volksfest mit historischem Spektakel

von Lutz Mohr, Historiker

Gemälde von Eckhard Buchholz, 2006, 87 x 107 cm (Öl)


Der gebürtige Stettiner und heute Stralsunder Kunstschaffende Eckhard Buchholz suchte eine neue künstlerische Herausforderung und fand sie in der Umsetzung eines bedeutsamen lokalgeschichtlichen Ereignisses seiner Heimatstadt Stralsund - Die Belagerung der alten pommerschen Hansestadt im Jahre 1628.

Der historische Hintergrund zu diesem Kunstwerk wurzelt im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Stralsund war damals nicht nur eine der bedeutendsten Städte Pommerns, sondern des gesamten Ostseeraumes. Das „Tor zum Mare Balticum" zog seinerzeit sowohl nordische Mächte wie Dänemark und Schweden an, als auch die Soldateska des Herzogs und kaiserlichen Feldherrn Albrecht von Wallenstein (1583-1634), die auch Mecklenburg und Pommern heimsuchte. Da sich Stralsund im Gegensatz zu Rostock den Kaiserlichen nicht ergeben hatte, legte Wallensteins General von Arnim einen Belagerungsring mit 14.000 Mann um die Stadt und begann Mitte Mai 1628 mit Bombardements und Überraschungsangriffen. Die Stralsunder Stadtobrigkeit wandte sich in dieser ernsten Lage um Unterstützung an die Könige von Dänemark und Schweden. Sie entsandten sofort Schiffe und Mannschaften nach Stralsund, so dass die Bürger der Belagerung weiterhin widerstehen konnten. General von Arnim erkannte, dass er die Stadt nicht einnehmen konnte und informierte seinen Oberbefehlshaber. Wallenstein erschien unverzüglich Anfang Juli 1628 bei seinen Truppen vor Stralsund. 25'000 Mann Kriegsvolk lagen für den Sturm bereit und warteten auf seinen Befehl. Der Sturm währte zwei Tage und zwei Nächte. Er wurde zu einem Inferno auf beiden Seiten. Angesichts der hohen Opfer bei Belagerern und Verteidigern und verstärkten nordischen Nachschub für das belagerte Stralsund, gab Wallenstein nach mehreren Verhandlungen schließlich am 4. August 1628 General von Arnim den Befehl zur Aufhebung der Belagerung der Stadt und zum Abzug der kaiserlichen Truppen. Mut und Opferbereitschaft der Stralsunder hatten trotz hoher Verluste diesen Sieg ermöglicht.
 
Buchholz widerspiegelt die Belagerung seiner Heimatstadt von 1628 künstlerisch so: Im Vordergrund beratschlagen, geschützt durch Wall und Wehr, Wallenstein und General von Arnim die Erstürmung der Stadt. Die Waffen sprechen. Links richten Kanoniere das Feuer auf die Stadt. Rechts überbringen Kuriere Eilmeldungen. Erste Verwundete beiden kaiserlichen Truppen sind zu beklagen. In der  Bildmitte versucht das kaiserliche Fußvolk mit Leitern die stark befestigte Stadtmauer zu erklimmen. Die Verteidiger leisten starke Gegenwehr, aber auch die Stadt fängt Feuer. Die mächtigen Kirchtürme und der kontrastreiche abendliche Himmel im Hintergrund können als Symbol des Willens der  Stralsunder gelten, sich unter keinen Umständen zu ergeben. 

Ein weiteres beeindruckendes Historienbild des modernen Meisters hat sein Debüt erfahren. Es ist als Hommage des Künstlers an seine Heimatstadt und ihre Menschen im 17. Jahrhundert zu werten. Text: Historiker Lutz Mohr

Das Literarische Bautagebuch

Von den Geschichten des Hauptmann Hauses Hiddensee: seinen Architekturen, den Hinterlassenschaften, seinen Bewohnerinnen und Bewohnern und seinen Gästen

Auszug aus der Pressemitteilung des Gerhart Hauptmann Haus Hiddensee:
Das Gerhart Hauptmann Haus auf Hiddensee packt langsam seine Koffer für eine Generalsanierung und öffnet am 30.08.2022 mit dem digitalen Literarischen Bautagebuch ein neues Kapitel in der Geschichte „einer außergewöhnlichen Schatztruhe“ 1 . Von den gewöhnlich-ungewöhnlichen modernen und bürgerlichen Architekturen, den Hinterlassenschaften eines in Bewegung Schaffenden, eines Kunstsammlers, eines Gesellschaftsmanns und eines Naturliebhabers mit spirituellen Neigungen bis hin zur Geschichte eines Museums. Erstmals wird das ehemalige Sommerhaus des Dramatikers und Schriftstellers einer umfassenden Betrachtung unterzogen: In der Interaktion zwischen Bau-, Denkmal- und Erinnerungskultur – den Einrichtungsgegenständen, baulichen Elementen und Hinterlassenschaften des Dramatikers und Schriftstellers – entsteht ein digitaler Raum für neue Einsichten in das Leben Hauptmanns und in den Museumskomplex, der 1956 in der DDR als „Gedächtnisstätte“ eröffnete.

Geschichten, Dokumente und Mitwirkende gesucht

Vorbereitung des 75. Jahrestags der Gründung der Volkswerft 2023

Die Volkswerft hat über Jahrzehnte das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Stralsund geprägt. Seit 2022 ist die Hansestadt Stralsund Eigentümerin der Flächen und entwickelt schrittweise ein Maritimes Industrie- und Gewerbegebiet. 1948 gegründet, begeht der Standort im kommenden Jahr den 75. Jahrestag seiner Gründung. Aus diesem Anlass widmen sich die Hansestadt Stralsund und der Stralsunder Geschichtsverein e.V. der wechselvollen Werft- und Schiffbaugeschichte. Gesucht werden Menschen und Institutionen, die sich in diese Arbeit einbringen wollen. Vorbereitet wird eine Ausstellung, die während der Aktivitäten zum Jahrestag im Juni 2023 präsentiert wird.

Waren Sie Mitarbeiter oder Mitarbeiterin der Volkswerft Stralsund und wollen uns aus dieser Zeit berichten? Haben Sie Dokumente oder Objekte, die mit der Volkswerft in Verbindung stehen? Wenn ja, freuen wir uns, wenn Sie uns unterstützen.

Sollten Sie Material zur Verfügung stellen wollen, nehmen Sie gern Kontakt zum Stadtarchiv Stralsund, Am Johanniskloster 35 auf. 
Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin mit dem Ansprechpartner:

Dr. Andreas Neumerkel (Stadtarchiv Stralsund)
E-Mail:
[email protected]
Telefon: 03831 / 25 36 44

Aus  "Bi uns to Hus" Nachrichten aus Poseritz und Gustow
Ausgabe Nr. 6-2022

Nieget un Ollet

von Karl Petersen

Versammlung der Nachkommen 

der Stralsunder Kaufmannsfamilie Blach

Auf Einladung von Familie Fechner fand vom 18. bis 21. August 2022 in Stralsund eine Wiederbegegnung der Nachkommen der jüdischen Kaufleute Julius und Felix Blach in dem Gebäude Heilgeiststraße 89 statt. Etwa sechs Jahrzehnte lang, von den frühen 1880er Jahren bis 1938, führten zwei Generationen von Blachs ihr Ledergeschäft im Erdgeschoss des Gebäudes, das Julius gehörte. Verschiedene Mitglieder der Familie Blach lebten in den Wohnungen im Obergeschoss, andere wohnten in der Nähe. Erfahren Sie mehr über das bewegende Treffen der Familie in dem von Penny Schwartz am 22. August 2022 im Jewish Telegraphic Agency veröffentlichten Artikel: "Eine deutsche Cellistin brachte über 30 Mitglieder einer jüdischen Familie wieder zusammen – darunter einige, die die Holocaust-Geschichte ihrer Großeltern nicht kannten".


Der weitere Link führt Sie zu der auf der Homepage des Stralsunder Stadtarchivs veröffentlichten Pressemitteilung über den Empfang der Nachfahren im Kollegiensaal des Rathauses durch den Oberbürgermeister Alexander Badrow.  

 Jüdische Familie aus Stralsund

"Wie die Blachs wieder Menschen wurden"

Über ein Haus in Stralsund fand die Cellistin Friederike Fechner zur Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie im Nationalsozialismus. Inzwischen hat sie weltweit Nachkommen der Überlebenden ausfindig gemacht und zusammengebracht. Erfahren Sie mehr über das Ergebnis einer spannenden und berührenden Spurensuche in dem von Alexa Hennings stammenden und auf der Homepage veröffentlichten Artikel und Podcast vom 9. Juli 2021.  

Deutschlandfunk Kultur - Das Feature

Hauskauf mit Geschichte

Eine Stralsunderin führt die jüdische Familie Blach wieder zusammen. 
Als Friederike Fechner und ihr Mann in Stralsund das ehemalige Haus der jüdischen Kaufmannsfamilie Black kaufen, sind deren Nachkommen über die ganze Welt verstreut und ahnen nichts voneinander. Die Musikerin bringt sie erstmals in Kontakt.

Mitgliederversammlung  

Am 22. März 2022 hat die erste Mitgliederversammlung 
des Stralsunder Geschichtsvereins e.V in den Räumlichkeiten 
des Cafe Schwedenspeicher stattgefunden. 

 Die Stiftung Gerhart Hauptmann Haus Hiddensee bittet um Aufmerksamkeit und Unterstützung

ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund 2022

Die Daten wurden dem Verein freundlicherweise von dem Historiker Herrn Dr. Andreas Neumerkel zur Verfügung gestellt. 
Er ist Mitarbeiter im Stralsunder Stadtarchiv und Verfasser vieler Publikationen zur Stralsunder Stadtgeschichte


ZeitZeichen Stralsund

 


ZeitZeichen Stralsund

Januar

  • 19. Januar 1972:  Neuer Konzertsaal in der Musikschule Mühlenstraße 7 eröffnet 
  • Im Januar 2021: Die Mitglieder des  Kulturausschusses diskutieren, wie eine Aufarbeitung der Stadtgeschichte möglich sein kann. Eine Idee ist die Anregung zur Gründung eines Geschichtsvereins
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Februar 

  • 10. Februar 1972: Erste Diskothek eröffnet, „Rhythmus-Reuse“ im Baltic 
  • 10. Februar 1872: Ernst Nizze gestorben (Ab 1832 über 33 Jahre lang Rektor des Stralsunder Gymnasiums, dort unterrichtete er Naturwissenschaften und Mathematik. Ab 1848 Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung)
  • 16. Februar 1972: 364 Münzen in der Sackgasse entdeckt 
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

März

 

  • 1872 Stabenow eröffnet in der Wasserstraße ein Goldschmiedegeschäft 
  • 1872 - 1874  Hiddenseer Goldschmuck gefunden 
  • 1872 Errichtung Pferdestall Ecke Mönchstraße, Mühlenstraße (Mühlenstraße 10) 
  • Am 7. März 1922 verstarb der Chirurg Carl Ludwig Schleich.  Der Mediziner besuchte das Stralsunder Gymnasium (Abitur 1879) und entwickelte u.a. die Methode der örtlichen Betäubung durch Infiltrationsanästhesie. Nach ihm ist eine Straße im Stralsunder Stadtteil Knieper-Vorstadt benannt
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

April

 28. April 1972: „Fritz Heckert“ macht in Stralsund fest (Nachzulesen in der Ostsee-Zeitung vom 3. Mai 1972)  

ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Mai

ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Juni

17. Juni 2021: Erste Informationsveranstaltung für die Gründung eines Stralsunder Geschichtsvereins

ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund 

Juli

  • 1. Juli 1922: Eröffnung des Jahnsportplatzes
  • 8. Juli 1972: Eröffnung „Zum Goldbroiler“ im „Hotel zur Post“
  • 25. Juli 1772: Schwedischer Gouverneur Axel Graf von Löwen gestorben
  • 27. Juli 1512: Der pommersche Herzog Bogislaw X. gestattet dem Rat von Stralsund ab dem Tag des Heiligen Nikolaus (6. Dezember) acht Tage lang die Abhaltung eines Marktes.  
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

August

  •  6. August 1847: Eröffnung "Rettungsanstalt für sittlich verwahrloste Kinder" (10- bis 16-jährige Knaben) in der Großen Parower Straße (heute Schwesternheimathaus)
  • 7. August 1922: Eröffnung der städtischen Badeanstalt 
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

September

 4. September 1972: Obst- und Gemüsemarkt am Ostkreuz eröffnet 

 

ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Oktober

 

  • 1. Oktober 1872: Gründung der Vereinigten Spielkartenfabrik Stralsund  
  • 24. Oktober 1872: Otto Fock verstorben (Theologe und Ehrendoktor der philosophischen Fakultät der Greifswalder Universität - er verfasste u.a. die Rügensch-Pommerschen Geschichten aus sieben Jahrhunderten in sechs Bänden)
  • 31. Oktober 2021: Gründungsversammlung des Stralsunder Geschichtsvereins e.V.
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund 

November 

  • 6. November 1872: Eröffnung des neuen Möbelhauses Stein, Ossenreyerstraße 20  
  • 12./13. November 1872: Größte Sturmflut 
  • 15. November 2021: Erste Vorstandssitzung des Stralsunder Geschichtsvereins e.V.
ZeitZeichen Stralsund

 

ZeitZeichen Stralsund

Dezember

  • 6. Dezember 1512: Aufgrund eines am 27. Juli 1512 vom pommerschen Herzog verliehenen Privilegs findet der damit älteste Weihnachtsmarkt an der Ostsee und zweitälteste in Norddeutschland zum ersten Mal statt 

 

ZeitZeichen Rügen 2022

Die Daten wurden dem Verein freundlicherweise von dem Historiker Fritz Petrick zur Verfügung gestellt. 
Er ist als Herausgeber der Reihe "Rügens Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart in fünf Teilen" und auch als Verfasser vieler anderer Publikationen zur Geschichte Rügens bekannt


 


ZeitZeichen Insel Rügen

Januar

1. Januar 1957: Sassnitz ist Stadt (lt. Beschluss Bezirkstag Rostock vom 23.11.1956) 

 

ZeitZeichen Insel Rügen

Februar 

 
1797 in Berlin erscheinen die ersten Berichte über Rügenreisen: 
 

  • Johann Carl Friedrich Rellstab [1759-1813, Komponist],           Ausflucht nach der Insel Rügen durch Mecklenburg und Pommern 
  • Johann Friedrich Zöllner [1753-1804, Probst], Reise durch Pommern nach der Insel Rügen und einem Theile des Herzogthums Mecklenburg im Jahre 1795.   

 

ZeitZeichen Insel Rügen

März

 

ZeitZeichen Insel Rügen

April

14. April 1777: Charlotte von Kathen, (von Mühlenfels) eine Freundin von Ernst Moritz Arndt wird in Berlin geboren [† 1850 in Putbus]

 

ZeitZeichen Insel Rügen

Mai

 

  • 1. Mai 1897: Eröffnung der Postdampferverbindung Saßnitz - Trelleborg 
  • 2. Mai 1907: Todestag des Museologen Rudolf Baier [*1818 Glowe] Näheres zum Leben und Wirken des Begründers des heutigen Stralsund Museums im Juli 1859 erfahren Sie aus dem Band I der Schriften des Stralsund Museums, Klaus-Dieter von Firks, Rudolf Baier, Leben und Wirken und vom selben Autor, Ein Doktorhut für Rudolf Baier, Von den Leistungen des Stralsunder Museumsgründers als Wissenschaftler, Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2009, Seite 37 - 40

 

ZeitZeichen Insel Rügen

Juni

 

ZeitZeichen Insel Rügen

Juli

  • 18. Juli 1797: „Aufstand der Landarbeiter in Boldevitz/Rügen gegen die Willkür des Hauptmanns [Gottlieb] von der Lancken“  
  • 22. Juli 1902: Eröffnung der Seebrücke in Binz 
  • 25. Juli 1952: Auflösung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Bildung des Bezirks Rostock sowie der beiden Inselkreise Bergen und Putbus  
  • 25. Juli 2007: Eröffnung der Fußgängerbrücke „Balkon zum Meer“ in Sassnitz 
  • 28. Juli 1912: Teilweiser Einsturz der Seebrücke in Binz veranlasst Gründung der DLRG 1913 
  • 26. Juli 1877/2002: Einweihung des Ernst-Moritz-Arndt-Turms auf dem Rugard / Wiedereröffnung nach Sanierung und Errichtung der Aussichtskuppe

 

ZeitZeichen Insel Rügen

August

8. August 1817: Grundsteinlegung für das Badehaus Goor in Lauterbach 

 

ZeitZeichen Insel Rügen

September


 

ZeitZeichen Insel Rügen

Oktober

 

  • 2. Oktober 1702: Todestag Ernst Ludwig II. Herr zu Putbus,      mit dem die rügische Linie des Hauses endet  
  • 18. Oktober 1927: Einweihung des neuen Rathauses in Garz  
  • 20. Oktober 2007  Einweihung der ("neuen") Rügenbrücke  
  • 25. Oktober 1972  Todestag des Komponisten Wolfgang Jacobi [*1894 Bergen] 

 

ZeitZeichen Insel Rügen

November 

5. November 1777:  Charlotte Pistorius, eine Freundin von Ernst Moritz Arndt in Reinkenhagen geboren [†1850 in Garz].

 

ZeitZeichen Insel Rügen

Dezember

 

Hinweis auf die Sonderausgabe der Zeitschrift "Der Darßer"

 "Die große Sturmflut 1872" 

Herausgeber: Kur- und Tourismusbetrieb der Gemeinde Prerow, Ostseebad Prerow auf dem Darß, Gemeindeplatz 1, 18375 Prerow, www. ostseebad-prerow.de 

Auszug aus dem Vorwort vom Bürgermeister des Ostseebad Prerow René Roloff: 
"Dat giff Wader"! Erfahrene Darßer sahen das Unglück kommen. Der von West nach Nordost umspringende Sturm verhieß nichts Gutes im Herbst 1872. Und doch übertraf die Wucht der hereinbrechenden Katastrophe die schlimmsten Erwartungen. Am 13. November 1872 verheerte eine Sturmflut die Ostseeküste, wie man sie seit Generationen nicht mehr erlebt hatte. Noch heute ist sie Maßstab aller Küstenschutzmaßnahmen. 

An die große Sturmflut erinnern eine Vielzahl von Veranstaltungen im Ostseebad

Stralsund erstellt Onlinekatalog seiner jüdischen Mitbürger 

Stralsund hatte eine große jüdische Gemeinde vor dem Zweiten Weltkrieg. In einem digitalen Gedenkbuch sollen nun alle Lebensdaten und Lebensumstände von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern seit Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert werden. In der Radiosendung Länderreport des Deutschlandfunk Kultur wird die „Initiative zur Erinnerung an Jüdisches Leben in Stralsund“, näher vorgestellt. 

 

Hinweis auf die Vortragsreihe

 "Frauenklöster und Damenstifte" 

Die Ev. Kirchengemeinde Bergen auf Rügen, die Gemeinschaft der Klosterstätten in MV e. V., die Universität Hildesheim, die Stadt Bergen auf Rügen und das Stadtmuseum Bergen auf Rügen laden alle Interessierten herzlich zur Vortragsreihe „Frauenklöster und Damenstifte“ in der St. Marienkirche Bergen auf Rügen, Kirchplatz 1-2, 18528 Bergen auf Rügen ein!


Aus  "Bi uns to Hus" Nachrichten aus Poseritz und Gustow
Ausgabe Nr. 2-2022   

Neuer Bildband erschienen 

Andre Kobsch: Stralsund Eine nostalgische Bilderreise von 1900 bis 1960

Sutton Verlag GmbH, Erfurt, 2022 

 

Auszug aus der Rezension von Dr. Andreas Neumerkel und Ines Sommer 
in der Ostseezeitung am Mittwoch, 6. April 2022: 

......Das Buch bietet selbst alten Stralsund-Kennern Überraschungen 
und einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Stadt  am Strelasund.....

Neuer Reiseführer erschienen 

Friederike Börner-Dräger: Streifzüge durch Stralsund 

Die Hansestadt Stralsund hat für Alt und Jung vieles zu bieten:
zahlreiche Baudenkmäler im Stil der Backsteingotik, darunter das Rathaus und die bedeutenden Kirchen St. Nikolai und St. Marien, moderne Architektur wie das Ozeaneum, buntes Treiben am Hafen, Platz zum Toben oder Ausruhen am Sund, an den Teichen und den grünen Wallanlagen, Kunst und Kultur in Museen, Theater und Konzerten. Die Streifzüge durch Stralsund nehmen Kinder (und Erwachsene) auf einen spannenden und informativen Rundgang durch die Altstadt und zu Ausflügen in die Umgebung mit.

Bericht von Jürgen Blümel über die Mitgliederversammlung des Stralsunder Geschichtsvereins e.V. am 22. März 2022, aus Stralsunder Blitz am Sonntag, Ausgabe 27. März 2022, Wir danken dem Autor, dem Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG,  Vorpommern-Blitz, Tribseer Damm 2, 18437 Stralsund und der Redaktion des Vorpommern-Blitz für das freundliche Einverständnis zur Verwendung auf unserer Homepage.)